1 Milliarde US Dollar war Facebook der Kauf von Instagram vor mehr als drei Jahren wert. Ein schier utopischer Betrag, der damals investiert wurde, sich mittlerweile aber durchaus auszahlt, denn die Foto- und Video-Sharing-App boomt mehr denn je. Warum gerade sportliche Unternehmen auf die Plattform zurückgreifen sollten, um ebenfalls Kapital aus der Plattform zu schlagen, verrate ich dir im heutigen Beitrag.

Instagram nutzen

Foto schießen → in Instagram hochladen → Filter auswählen → weitere Editierungen vornehmen → Beschreibung mit Hashtags hinzufügen → online stellen → fertig

Ungefähr so würde ich die Funktionsweise von Instagram kurz und knapp beschreiben. Beste Voraussetzungen also, um sportliche Momente ohne großen Aufwand festzuhalten und dadurch die gewünschte Zielgruppe mit tollen Bildern zu verzaubern.

14 Gründe, warum ein sportliches Unternehmen Instagram nutzen sollte

Die leichte Bedienung sollte nicht der einzige Grund sein, um sich auf Instagram zu positionieren, schließlich gibt es noch einige weitere Gründe, die ich dir im Folgenden vorstellen möchte:

  1. Weltweit gibt es bereits mehr als 300 Millionen Nutzer auf Instagram. Selbst das in Bezug auf soziale Medien stets hinterher hinkende Deutschland darf sich mittlerweile über 3 Millionen Aktive freuen. Instagram ist damit die am schnellsten wachsende Plattform im Social Web.
  2. Neben Essen, Fashion, Reisen und Tieren gehören vor allem auch sportliche Aktivitäten zu den Inhalten mit den höchsten Interaktionsraten. Vielleicht ist es sogar eine Überlegung wert all die genannten Bereiche zu verbinden, zum Beispiel in Form einer Müsliriegel essenden Sportlerin, die durch die Bretagne joggt, dabei die neuesten Kopfhörer einer bekannten Marke mit dem Anfangsbuchstaben B trägt und den Labrador Bello an der Leine hat. Nur mal so eine Idee.
  3. Zwar boomt Instagram bereits in unseren Breitengraden, jedoch sind die meisten Unternehmen hinsichtlich Social Media-Marketing bei Facebook stehen geblieben. Beste Chancen also, um vom so genannten „First Mover“-Effekt Gebrauch zu machen und der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein.
  4. Anders als bei Facebook werden die einzelnen Inhalte nicht gefiltert, also aussortiert, sodass sämtliche Beiträge für den Nutzer angezeigt werden.
  5. Laut einer Studie von quintly steht Instagram bei den sozialen Netzwerken ganz oben auf dem Treppchen, wenn es um die Interaktionsraten geht. So liegt diese bei 4,8 Prozent und ist somit sechsmal so hoch wie beim Giganten Facebook.
  6. Der Sport kennzeichnet sich dadurch, dass er Emotionen weckt. Und genau dies tun Bilder, wodurch die Foto- und Video-Sharing-App das ideale Tool dafür ist, um Emotionen nicht nur zu wecken, sondern sie gleichzeitig auch zu transportieren und eine Bindung zur Marke zu schaffen.
  7. Dank diverser Filter und anderer Werkzeuge lassen sich selbst unscharfe und kontrastarme Fotos in ansehnliche Bilder umwandeln. So wird ein verschwommenes Foto eines Dunkings beim Basketball in Windeseile zum coolen Shot umgewandelt.
  8. Sämtliche Bilder kann der Nutzer neben der App auch über seinen PC oder Mac betrachten ohne über ein eigenes Profil verfügen zu müssen.
  9. Bilder, die auf Instagram veröffentlicht werden, sind auch in der Google-Bildersuche sichtbar, wodurch sie noch mehr Aufsehen erregen und für jedermann auffindbar sind.
  10. Nutzer von sozialen Medien lechzen nur so nach authentischen Inhalten, die sich wiederum positiv auf das Image eines Unternehmens und die Beziehung zum Kunden auswirken. Warum nicht also einfach mal ein paar Einblicke aus dem Alltagsleben online stellen?
  11. Der geringe Zeitaufwand ist ein weiterer Grund, der für die Nutzung von Instagram spricht, schließlich hat mittlerweile nahezu jeder ein Smartphone parat und kann von überall knipsen, was das Zeug hält. Die Veröffentlichung dauert, wie bereits angesprochen, nur wenige Klicks, weshalb coole Inhalte vom Sportevent um die Ecke innerhalb kürzester Zeit veröffentlicht werden.
  12. Hashtags sorgen dafür, dass eine neue Zielgruppe auf das jeweilige Profil aufmerksam wird, weshalb sie sich ideal zum Branding und der Steigerung der Bekanntheit eignen. #alsobloßnichtdamitgeizen
  13. Fotowettbewerbe sind dank der Verwendung eines bestimmten Hashtags, wie zum Beispiel #meinlieblingslaufschuh ohne großen Aufwand durchführbar, da mit einem Klick darauf sämtliche Bilder sichtbar werden.
  14. Dank der Verknüpfung mit anderen sozialen Netzwerke, wie zum Beispiel Facebook und Twitter, lässt sich das hochgeladene Foto mit einem zusätzlichen Klick streuen und sorgt für noch mehr Reichweite und Content im Social Web.

Instagram ist das perfekte Tool für erfolgreiches Storytelling, denn mit ansprechenden Bildern und Videos aus dem Sport lassen sich wunderbar Geschichten erzählen, die sich im Kopf des Users einbrennen.

Los geht´s … oder hast du noch Zweifel?

Ich hoffe, dass dich die obigen Punkte von der Nutzung eines Instagram-Accounts überzeugt haben. Bei der Pflege deines Profils solltest du auf alle Fälle darauf achten, dass du nicht zu steif rüber kommst. Erstens passt dies nicht zu sportlichen Inhalten und zweitens sollten soziale Netzwerke stets eine gewisse Lockerheit versprühen.

Veröffentliche authentische Bilder, gepaart mit einer Portion Humor. Du wirst schnell merken, dass Instagram ein wahrer Selbstläufer wird, sofern du nicht nur ansprechenden Content postest, sondern zusätzlich auf Kommentare deiner Abonennten und deren Bedürfnisse eingehst. Um Instagram nicht ausschließlich via Smartphone pflegen zu müssen, kannst du unter anderem auf einen App-Player wie BlueStacks zurückgreifen, mit dem du die Inhalte bequem über das Notebook postest.

Jetzt aber erstmal viel Spaß beim Instagrammen. Solltest du Fragen rund um Instagram haben, dann hinterlasse einen Kommentar. Gerne freue ich mich auch über Vorschläge besonders folgenswerter Accounts aus der Welt des Sports.

Instagram nutzen: 14 Gründe für sportliche Unternehmen
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