Ich bin raus!

Mein letzter Blogeintrag ist nun auch schon einige Tage her. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass ich in der letzten Zeit dann doch so einiges zu tun hatte oder vielleicht nicht die Motivation fand, mich hinzusetzen und ein bisschen zu bloggen. Zwar gibt es heute wieder mal ein paar Zeilen zu lesen, aber…

Anstatt Euch mit Neuigkeiten aus der Welt der Social Media zu versorgen, möchte ich Euch in diesem Post eigentlich nur darauf hinweisen, dass ich auch in den kommenden 2,5 Wochen keine neuen Beiträge veröffentlichen werde. Der Grund ist ziemlich plausibel, denn ich habe Urlaub und werde nur sporadisch bis gar nicht im WWW unterwegs sein, worauf ich mich trotz anhaltender Begeisterung für die schnelllebige Online-Welt irgendwie sogar außerordentlich freue.

Die Talfahrt meines Klout-Scores nehme ich somit völlig bewusst in Kauf. Mich betreffende Tweets werden nicht beantwortet und für einen #ff werde ich mich vorerst nicht bedanken. Einfach mal die Seele baumeln lassen, Sonne genießen, in die Wellen des Atlantiks stürzen und ein gutes Buch lesen. Eben diese Punkte haben vorerst oberste Priorität.

Ich mache mich sozusagen rar, wobei mir ad hoc ein Zitat von Stromberg in den Sinn kommt: „Ich mach´s wie der liebe Gott. Der lässt sich auch nicht so oft blicken, hat aber trotzdem ein gutes Image!“ 

Ebenfalls motiviert für einen Urlaub fernab des Internets hat mich auch der aktuelle Werbespot des Sportartikelherstellers Schöffel, der mit dem Slogan „Ich bin raus“ unheimliche Lust auf einen genialen Abenteuerurlaub macht. Ob der Titel an „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkelings Bestseller angelehnt ist, lasse ich hier mal außen vor, denn dafür finde ich das Werbevideo von Schöffel einfach zu gut. Außerdem passt es wie die Faust aufs Auge, wenn man einfach mal abschalten möchte.

Aber seht selbst…

Bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich dann mal weg bin. Oder bin ich raus? Eigentlich beides, obwohl „Macht erstmal ohne mich weiter!“ wohl am ehesten zutrifft. Bis Ende Oktober in einem der zahlreichen sozialen Netzwerke.

Ich bin dann mal OFFLINE!

Heute gibt es den vorerst letzten Blogpost von mir. Keine Angst, ich werde auch in Zukunft weiterhin fleißig Artikel über soziale Netzwerke und virale Effekte veröffentlichen. Allerdings geht es für mich ab heute eine Woche in den mehr oder weniger wohlverdienten Urlaub.

Auch wenn es für einen Social Media Manager und bekennenden Internetabhängigen etwas absurd ist, so habe ich mir fest vorgenommen, sieben Tage offline zu bleiben, um mal komplett abzuschalten. Da ich schon gar nicht mehr weiß, wann ich in den letzten Monaten oder vielleicht sogar Jahren einen Tag ohne Datenflut verbracht habe, wird es nun also höchste Zeit. Eine völlig neue Erfahrung.

Ich bin gespannt, wie es sein wird, nicht mehr ständig auf mein Smartphone schauen zu müssen, aus Angst, irgendwelche wichtigen Meldungen zu verpassen. Auch mein ach so geliebter Twitter-Account wird für 168 Stunden keine Tweets versenden. Ein befristeter Entzug sozusagen!?!

Zudem bin ich mir durchaus bewusst, dass die Anzahl der Nachrichten meines Google Readers und E-Mail-Postfachs unbekannte Ausmaße annehmen werden. Und dass mir wichtige Punkte bei Foursquare für das Einchecken an Orten, an denen ich bisher noch nicht war, entgehen, nehme ich ebenfalls in Kauf.

Mir alles egal, denn ich bin dann mal OFFLINE!