Der Name John Lajoie ist sicherlich nicht allzu vielen ein Begriff. Die Videos, die der Komiker und Rapper veröffentlicht hat allerdings schon. Denn YouTube machte den lustig schweinischen Kanadier mit veröffentlichten Songs wie “Show me your Genitals” und “I Kill People” zu einem wahren Superstar.
Warum ich über eine Person schreibe, deren Texte alles andere als jugendfrei sind, liegt nicht nur daran, dass die Videos eine außerordentlich hohe Viralität aufweisen. Ich muss gestehen, dass die Hits während meines Studiums vor allem zu später Stunde auf diversen Wohnheim-Partys äußerst beliebt waren.
Viele Veröffentlichungen hat der mittlerweile 32-Jährige nicht vorzuweisen, aber die Titel, welche aufgrund ihrer Biederkeit und Niveaulosigkeit nicht zensiert wurden, haben es definitiv in den Social Media-Popolymp geschaft. Ein Blick auf die Anzahl der Aufrufe genügt:
Wer sich sämtliche Songs hintereinander angehört hat, der mag jetzt sicherlich etwas verstört sein. Aber mal ehrlich: Der ein oder andere Schmunzler war bestimmt dabei, egal ob dieser durch das stylische Aussehen des Rappers hervorgerufen wurde oder durch die sinnfreien und grenzwertigen Textpassagen. Fest steht, dass der Mann (ähnlich wie Patrice Wilson) weiß, wie man anhand von YouTube ordentlich Traffic generieren kann.
Passend zur Jahreszeit hat Lajoie mit “The Best Christmas Song” vor wenigen Tagen einen neuen potenziellen Monsterhit auf den Videoplattformen-Markt gebracht. Die Inhalte sind wie immer sehr gehaltlos, doch der Ohrwurmfaktor ist enorm. Hört einfach mal rein!
Der Spruch “Heute singt für sie das Niveau” passt sicherlich sehr gut zum hiesigen Blogpost. Ich kann dem nur hinzufügen, dass in Zukunft wieder Artikel mit seriöserem Content veröffentlicht werden. Doch was die Thematik der Viralität betrifft, so war es mir nahezu unmöglich einen Beitrag über Lajoie nicht zu posten.
Im schönen Konstanz fand gestern bei bestem Festivalwetter, also Nieselregen und jeder Menge Wolken, die Veranstaltung „Rock am See“ statt. Um meinen Hunger nach Gitarren- und Schlagzeugklängen zu stillen, war es für mich also absolute Pflicht, an den circa 120 Kilometer entfernten Bodensee zu fahren, um das Spektakel live mitzuerleben.
Natürlich erleichterte mir die Entscheidung auch das diesjährige Aufgebot, denn die Bands Green Day, Social Distortion, Flogging Molly und Angels and Airwaves wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. Hinzu kamen noch Kraftklub, Jupiter Jones und Itchy Poopzkid, die zwar nicht ganz oben auf meiner „Must See“-Liste standen, aber dennoch ordentlich gerockt haben.
Als ich dann heute Morgen angefangen habe, mir die besten Stücke und Ohrwürmer nochmals auf YouTube anzuhören, kam mir die Idee, ich könnte über das gestrige Ereignis noch einen kleinen Blogpost raushauen. Um nicht einfach nur zu schreiben, wie toll „Rock am See“ war und dass Green Day noch immer absolute Rampensäue sind, kam mir die Idee, nach den jeweiligen Songs mit den meisten Aufrufen auf YouTube zu suchen. Das Thema sollte schließlich auch Blog relevant sein.
Hier also die Songs von Flogging Molly & Co., die teilweise sicherlich nicht die absoluten Verkaufsschlager waren, sich auf YouTube jedoch an äußerster Beliebtheit erfreuten…
1. Green Day: “Boulevard of Broken Dreams“ mit 30.273.909 Aufrufen:
Klar, dass sich nach über 20 Jahren auch einige Lieder kommerziell in die Radiosender dieser Welt verirrten und ordentliche Kassenschlager wurden. „Boulevard of Broken Dreams“ ist definitiv einer dieser Hits, was auch an der Anzahl der Klicks auf YouTube zu erkennen ist. Der Song ist zwar nicht mein Favorit, allerdings war ich sehr stolz darauf, endlich eine der Bands gesehen zu haben, die meinen musikalischen Werdegang in den 90ern definitiv geprägt haben.
2. Jupiter Jones: “Still” mit 13.760.552 Aufrufen:
Eine Band, von der ich bei „Rock am See“ außerordentlich positiv überrascht wurde, da auch ich noch immer den Schnulzensong „Still“ im Hinterkopf hatte, die Band aber doch um einiges rockiger ist als erwartet. Eigentlich sogar ziemlich cool!
3. Flogging Molly: “Devil´s Dance Floor” mit 5.666.915 Aufrufen:
Hier hatte ich eigentlich erwartet, dass der Song „If I Ever Leave This World Alive“ aus dem Soundtrack von „P.S. – Ich liebe Dich“ an Nummer 1 steht, aber da habe ich mich wohl getäuscht. Live sind die Amerikaner immer wieder aufs Neue ein absoluter Genuss und machen einfach nur Spaß!
4. Kraftklub: “Zu jung” mit 2.033.354 Aufrufen:
Als der obige Song live gespielt wurde, stellte mir ein Bekannter plötzlich folgende Frage: „Wie oder mit was sollen wir unsere Kinder denn eigentlich noch schocken?“ Irgendwie hat er mit der Skepsis nicht ganz Unrecht und ich denke auch, dass am Song der sympathischen Chemnitzer etwas Wahres dran ist. Coole Band!
5. Social Distortion: “Reach for the Sky” mit 1.173.091 Aufrufen:
Für mich war “Social Distortion” einer der ausschlaggebenden Gründe für den Besuch am Bodensee. Seit 33 Jahren touren Mike Ness und Co. bereits um die Welt. Die Anzahl der Aufrufe macht deutlich, dass eine geniale Band nicht gleichzeitig auf YouTube erfolgreich sein muss.
6. Angels and Airwaves: “The Adventure” mit 863.190 Aufrufen:
Neben Green Day spielte sicherlich auch Blink 182 eine Rolle in meiner musikalischen Früherziehung. Sie waren zwar nicht bei „Rock am See“ vertreten, allerdings Tom, der Sänger und zwar mit seiner neuen Band, die man nicht wirklich als solche bezeichnen sollte, sondern vielmehr als künstlerisches Projekt.
7. Itchy Poopzkid: “Silence is Killing me” mit 597.580 Aufrufen:
Die Jungs mit dem amüsanten Namen sind vor allem durch ihren Song aus der Suzuki-Werbung bekannt. Doch auch live kann man sich die Band immer wieder gerne anschauen. Auch hier gilt: Die Anzahl der Klicks auf YouTube spiegelt nicht die Qualität der Rockband wider.
Für das kommende Festivaljahr habe ich mir persönlich vorgenommen, wieder etwas aktiver zu werden und die ein oder andere mehrtägige Veranstaltung zu besuchen – Zelten, Ravioli-Dosen und weniger angenehme sanitäre Anlagen inbegriffen.
Drückt die Daumen, dass mir dieses Vorhaben gelingt!
Wenn ich schon nichts über den Geburtstag und die Hochzeit von Mark Zuckerberg schreibe, dann sollte ich doch immerhin dem größten Internet-Videoportal der Welt gratulieren und ein paar Zeilen widmen: “Alles Gute zum Geburtstag YouTube!“
Gestern feierte die Plattform mit dem Slogan “Broadcast Yourself” ihren siebten Geburtstag. Mit einem selbst kreierten Video hat YouTube nicht nur sich, sondern auch seinen Fans ein tolles Geschenk gemacht. Die im kalifornischen San Bruno sitzenden Nerds blicken in gut zwei Minuten auf die überaus erfolgreiche Geschichte des noch jungen Unternehmens zurück.
Natürlich durften in der Zusammenfassung bekannte und beeindruckende Videos nicht fehlen. Sowohl die phänomenale Rede von Barack Obama mit den legendären Worten Yes we can, als auch virale Kassenschlager wie Charly bit me (454 Millionen Views) oder David After Dentist (111 Millionen Views) konnten nicht außen vorgelassen werden.
Ich bin gespannt, wie sich YouTube in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird und freue mich auf eine Menge toller Videos, die mindestens genauso lustig wie auch faszinierend sind. Auf die nächsten sieben Jahre!
Eine nette Geste hat sich das Marketing-Team von Kraft Macaroni & Cheese einfallen lassen. Bei sämtlichen Facebook Fans bedankten sie sich mit tatkräftiger Unterstützung der Yellowjackets in Form eines fast sieben Minuten andauernden Songs auf YouTube.
Die Besonderheit am Video ist, dass jeder der bis dato 4.800 Fans in einem Liveticker ähnlichen Stream namentlich erwähnt wurde. Doch trotz der tollen Aktion von Kraft blieb ein viraler Effekt aus. Lediglich 11.000 Internetnutzer schauten sich das Video bisher an.
Auch die (fast schon verzweifelt wirkenden) Versuche, weitere Klicks durch sich wiederholende Beiträge in der Chronik zu generieren, blieben aus. Dies ist insbesondere an der mäßigen Anzahl der abgegebenen Kommentare zu erkennen. Zudem ist es meines Erachtens völlig ausreichend, wenn man sich ein einziges Mal bei seinen Fans bedankt.
Und mal ehrlich, wer schaut sich heutzutage noch ein siebenminütiges Video auf YouTube an? Ihr vielleicht? Testet doch einfach mal, ob Ihr bis zum Schluss durchhaltet.
Seitdem das Internet existiert, rückt die klassische Werbung immer mehr in den Hintergrund. Zumindest gilt dies für Produkte, bei denen schon vor dem Launch klar ist, dass sie sich nicht wirklich auf dem freien Markt durchsetzen werden. Wer will schließlich massenhaft Geld für Werbekampagnen für ein nicht mal befriedigendes Erzeugnis ausgeben?
Umso besser, dass es Social Media gibt, die nicht nur kostengünstig sind, sondern auch ein schlechtes bzw. äußerst fragliches Produkt durchaus in den Vordergrund stellen können. Ein gutes Beispiel dafür ist eine Zungenbürste namens Orabrush, mit der penetranter Mundgeruch gänzlich gestoppt werden soll. Ob es wirkt, weiß ich nicht, aber meine Zweifel am besagten Zungenschrubber sind enorm.
Nichtsdestotrotz hat die Marketing-Abteilung von Orabrush mächtig Gas gegeben und ein sehr gutes Video auf YouTube veröffentlicht, welches zwar schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, allerdings starke 17 Millionen Klicks vorweisen kann.
Den Kommentaren zufolge zog das Video um den Protagonisten Dr. Bob eine enorme Nachfrage nach sich. Der YouTube-Kanal des Unternehmens hat aktuell sogar mehr als 46 Millionen Klicks, was wirklich unfassbar ist. Weitere 323.000 Fans folgen Orabrush zudem auf Facebook und mehr als 5.000 Follower auf Twitter.
Das Potenzial der sozialen Netzwerke, ein weniger populäres Produkt bekannt zu machen und Aufmerksamkeit zu erregen, wurde somit perfekt genutzt. Es geht also wieder einmal nicht um die Qualität eines gewissen Angebots, sondern vielmehr darum, wie man es nach außen darstellt. Und genau das hat die Marketingabteilung von Orabrush geschafft. Respekt!
Gut eine Woche war ich nicht mehr online und ich muss zugeben, dass ich diese Zeit durchaus genossen habe. Natürlich wird einem dadurch auch deutlich, wie abhängig man bereits von diversen Medien im Alltag ist, um sich diesen durch ein paar wenige Klicks um ein Vielfaches zu erleichtern.
Während meiner kurzen Zeit offline ging es auch völlig an mir vorbei, dass das Internet einen neuen Star hervorgezaubert hat. Und zwar einen kleinen Jungen namens William Stokkebroe, der gerade einmal zwei Jahre alt ist. Seine Spezialität: Tanzen!
Auf YouTube, unterlegt mit „Jailhouse Rock“ von Elvis Presley, zeigt der Knirps seine tollen Fähigkeiten, die so manchen Erwachsenen erblassen lassen. Mittlerweile darf sich William bereits über mehr als 9 Millionen Klicks freuen. Ob er überhaupt mitbekommt, welcher Hype gerade um ihn stattfindet, sei dahingestellt.
Mittlerweile hat Google+ weltweit mehr als 60 Millionen Nutzer. So zumindest ist es verschiedenen Blogs und Webseiten diverser Internet-Experten zu entnehmen. Google selbst hat sich zu diesen Statistiken bisher noch nicht genauer geäußert.
Dass die Bemühungen, das Netzwerk weiterhin enorm zu pushen, anhalten, zeigt sich unter anderem an den immer wieder auftauchenden Marketing-Kampagnen von Google. So haben sich die Damen und Herren des Internetriesens diesmal an den Muppets bedient, um auf eines der herausragenden Features des sozialen Netzwerkes näher hinzuweisen – den Hangouts!
Nun ist also auch jedem klar, dass die Muppets Google+ nutzen und natürlich insbesondere auf die Hangouts zurückgreifen, um miteinander zu kommunizieren. Inwiefern das Video dazu beiträgt, weitere potenzielle Nutzer für die Plattform zu gewinnen, sei dahin gestellt.
Fest steht, dass die Muppets eine Menge Spaß machen. Daher helfe ich gerne dabei, die Kuscheltiere mit Hilfe dieses Blogbeitrags innerhalb des World Wide Webs zu verstreuen. Guter Content sollte schließlich geteilt werden.