Pinterest: Ist der Hype schon wieder verpufft?

In den vergangen Monaten wurde kaum ein Netzwerk so sehr gelobt wie Pinterest. Auch ich habe mich von dem Hype anstecken lassen und bin noch immer begeisterter Nutzer des einzigartigen Netzwerkes, bei dem es vornehmlich um die Kommunikation in Form von Bildern und Videos geht, anstatt von langweiligen Texten.

Doch blickt man auf die Kurve der Nutzerzahlen, so ist nach einem rasanten Anstieg mittlerweile das Gegenteil der Fall. Lag die Anzahl der weltweit aktiven Pinterest-User am 1. März noch bei 11.3 Millionen, so sind es einen Monat später nur noch 8.3 Millionen Nutzer gewesen, was auch deutlich an der folgenden Abbildung zu erkennen ist.

Sicherlich sieht die oben dargestellte Kurve äußerst bedenkenswert für Pinterest aus, allerdings waren zu Beginn des Jahres 2012 die Google Trends in Bezug auf das Netzwerk ebenfalls überdurchschnittlich hoch. Das lässt darauf schließen, dass viele Nutzer aus reiner Neugier gewonnen werden konnten, nach einiger Zeit allerdings wieder abgesprungen sind, da sie sich mit dem Erstellen von Boards und (An-/Re-) Pinnen diverser Bilder und Videos nicht wirklich anfreunden konnten.

Trotz der hohen Absprungrate hat es Pinterest ohne große Werbemaßnahmen und einem Backup (wie es zum Beispiel Google+ hat) geschafft, eine enorme Reichweite und Popularität aufzubauen. Daher wird sich das soziale Netzwerk langfristig gesehen auch weiterhin prächtig entwickeln und noch viele Internetnutzer begeistern. Den Zauberwörtern „Einzigartigkeit“ und „Innovation“ sei Dank.

Also, immer schön weiterpinnen!

Pinterest – einfach stark!

In den vergangenen Tagen habe ich mich etwas ausgiebiger mit zwei neueren sozialen Netzwerken beschäftigt, nämlich Path und Pinterest. Zwar sind dies zwei völlig unterschiedliche Plattformen, haben aber die Gemeinsamkeit, dass sie nicht nur eine Menge Spaß machen, sondern auch ein enormes Suchtpotenzial aufweisen. Insbesondere auf Pinterest möchte ich im heutigen Post etwas genauer eingehen.

via pinterest.com

Der bislang noch weitestgehend unbekannte Social Media Kanal kann als eine Art öffentliche Pinnwand verstanden werden und hebt sich in seiner Funktionsweise deutlich von den üblichen Netzwerken, wie zum Beispiel Google+ oder Facebook ab. Anstatt Beiträge oder Check-ins zu teilen, erstellt man sich anhand diverser Bilder- oder Video-Kollektionen seine ganz persönliche virtuelle Pinnwand.

Wer jetzt beginnt, Pinterest mit flickr und YouTube zu vergleichen, der befindet sich auf einem völlig falschen Weg. Denn das innovative Netzwerk ist weitaus übersichtlicher, lockerer und einfach nur schön anzuschauen, eben eine Plattform aus Bildern anstatt vieler Worte.

Auch die Bedienung ist kinderleicht. Zu verschiedenen Kategorien kann man themenrelevante Bilder oder Videos anpinnen. Diese können sowohl öffentlich als auch privat dargestellt werden. Das Anheften selbst geschieht entweder mit Hilfe des so genannten “Repin”-Buttons, eines Add-Ons oder durch ein einfaches “Like” via Facebook.

Mein eigenes Profil auf Pinterest ist mittlerweile ebenfalls eingerichtet, auch wenn ich bisher lediglich zwei Kategorien bzw. Boards erstellt habe, die sich rund um das Thema “Reisen” drehen. Dass Pinterest jedoch auch für Unternehmen schmackhaft werden könnte, bezweifele ich sehr stark. Auch in Bezug auf das Urheberrecht ist längst noch nicht das letzte Wort gesprochen, sodass es diesbezüglich wohl noch zu rechtlichen Unstimmigkeiten kommen könnte.

Für mich steht dennoch fest, dass Pinterest zum privaten Gebrauch äußerst amüsant und eine gelungene Abwechslung zu sozialen Netzwerken ist, die das geschriebene Wort bevorzugen. “Ein Bild sagt tausend Worte” und genau das ist es, was Pinterest in den Fokus stelt.

P.S.: Falls jemand einen Invite haben möchte, dann einfach einen Kommentar hinterlassen oder mir eine E-Mail übersenden. Nur solange der Vorrat reicht!