Google+: There´s more to explore

VonDaniel Schöberl

Google+: There´s more to explore

Vor nicht einmal zwei Stunden bin ich von einem zweitägigen Außentermin aus Österreich zurück gekommen, bei dem vorzugsweise offline kommuniziert wurde. So wurde ich beim Öffnen meines Google+ Profils plötzlich von einem völlig neuen Design überrascht, welches ich auf den ersten Blick eher suboptimal finde.

„Der Mensch ist ein Gewohnheitstier!“ Dieses Zitat ist vielleicht der Grund für mein Befinden und meine anfängliche Skepsis gegenüber dem neuen Design. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Google einige Features 1:1 von den Konkurrenten Facebook und Twitter übernommen hat.

Fest steht, dass es bei Google+ ein paar neue Sachen zu erforschen gibt, die im folgenden Imagefilm festgehalten worden sind.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=A3Atj57r15U]

Einige grundlegende Änderungen, die mir beim Überfliegen und Testen des Profils aufgefallen sind, habe ich hier nochmals zusammenfassend für Euch aufgelistet:

  • Profilbild: Das Profilbild hat nicht nur die Seiten gewechselt, sondern wird noch mehr als vorher in den Fokus gestellt. Für diese Neuerung gibt es auch von meiner Seite ein +1.
  • Navigation: Generell ist die Navigation der Google+-Seite etwas einfacher geworden und auch übersichtlicher. Da im Laufe der Zeit immer mehr Apps und Tools zu Google+ hinzugefügt wurden, war es schließlich höchste Zeit, die Navgationsleiste größer und überschaubarer abzubilden.
  • Hangouts: Auch dem meiner Meinung nach besten Tool von Google+ wird noch mehr Beachtung geschenkt. So bekamen die Hangouts einen eigenen Tab, der die Kommunikation in Form von Videotelefonie deutlich steigern soll, indem laufende oder interessante Hangouts vorgeschlagen werden.
  • Follower: Die Bedeutung der Anzahl der Follower scheint für Google etwas in den Hintergrund gerückt zu sein, da diese nicht mehr wirklich prominent dargestellt wird. Vielleicht ist das auch als eine Art Resignation von Google zu sehen, da die gewünschten Nutzerzahlen des sozialen Netzwerkes noch immer ausbleiben, auch wenn Google+ mittlerweile (scheinbar) über 100 Millionen Nutzer verfügt.
  • Apps: Die einzelnen Apps auf Google+ lassen sich im neuen Design nach Belieben verschieben, löschen oder hinzufügen. Fährt man mit der Maus über eine der Anwendungen, so erhält man die Schnellfunktionen.
  • Chat: Deutlich zu erkennen ist, dass die Chatleiste vergrößert wurde. Einen wirklichen Unterschied zur Ansicht des Chats auf Facebook gibt es nicht. Vielleicht wäre hier im Vorhinein ein bisschen Brainstorming angebracht gewesen, um sich vom großen Konkurrenten abzuheben. Definitiv ideenlos und plump!
  • Explore: Auch hier wurde ordentlich kopiert, denn diese Rubrik unterscheidet sich nicht wirklich von der des Microblogging-Dienstes Twitter, die dort unter dem Titel #Discover bekannt ist und die User zum Entdecken des Contents anregen soll.
Das neue Layout hat sicherlich noch mehr Änderungen vorzuweisen. Doch für einen allgemeinen Überblick sollten die obigen Punkte erst einmal ausreichen. Mein nüchternes Fazit lautet trotz vieler positiver Aspekte, dass ich mich an die einzelnen (geklauten) Innovationen noch sehr gewöhnen muss und noch nicht ganz überzeugt bin.
Was sagt Ihr zum Redesign von Google+?

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Daniel Schöberl administrator

1 Kommentar bisher

Google+ schnappt sich Google Places | DanielSchoeberl.comEingestellt am6:06 pm - Mai 30, 2012

[…] Laufe des heutigen Tages hat Google+ ein neues Feature herausgebracht, nämlich die Funktion „Local“. Dabei geht es primär um die […]

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