Mein Rückblick auf das Jahr 2011

VonDaniel Schöberl

Mein Rückblick auf das Jahr 2011

Das Jahr 2011 ist zu Ende und wie auch die Jahre zuvor ist eine Menge passiert. So gab es eine Vielzahl wunderschöner Momente, aber leider auch viele traurige. Was mich bewegte, möchte ich Euch gerne in meinem heutigen Jahresrückblick näher bringen.

Insgesamt gibt es für mich fünf Ereignisse aus diesem Jahr, die weltweit für großes Aufsehen gesorgt haben und auch mich persönlich ganz besonders gefesselt haben:

1. Atomkatastrophe in Japan

Die Bilder aus dem japanischen Fukushima zu Beginn des Jahres waren mehr als erschreckend. Ein durch ein Erdbeben verursachter Tsunami walzte einige Dörfer und Stadtteile platt, ohne jegliche Vorwarnungen.Hinzu kam, dass radioaktive Strahlen aus den Atomkraftwerken, insbesondere in Fukushima, austraten.

Mehrere tausend Menschen verloren bereits während der Katastrophe ihr Leben. Welchen Schaden Japan langfristig von der Tsunami- und Atomkatastrophe erleidet, wird sich sicherlich erst in ein paar Jahren bemerkbar machen. #erschreckend

2. Hungersnot in Somalia

In Somalia und weiteren Ländern in Zentralafrika brach aufgrund der schlimmsten Dürrezeit seit mehr als 20 Jahren eine Hungersnot in einem unbeschreiblichen Ausmaß aus. Zwar war die Welt bereit zu helfen, doch konnten viele Familien nicht erreicht werden und vegetierten dahin. Tut mir leid für diesen krassen Ausdruck, aber so ist es nun mal passiert.

Seitdem ich im vergangenen Jahr für ein halbes Jahr in Südafrika sein durfte, um dort HIV- und AIDS-Prävention mit der Organisation Africaid´s WhizzKids United zu betreiben, bin ich von dem Kontinent und seinen unglaublich netten Bewohnern fasziniert. Traurig macht mich aber das Verhalten der westlichen Länder, denn anstatt kontinuierlich zu spenden, wird den großen Problemen Afrikas lediglich bei schlimmen Katastrophen Beachtung geschenkt. #nachdenklich

3. Ein Unterfranke wird NBA-Champion

Ein besonders freudiges Ereignis war der Gewinn des NBA-Meistertitels von Dirk Nowitzki mit seinen Dallas Mavericks. Natürlich wurden während der Playoffs kräftig die Daumen gedrückt. Wann ist denn sonst schon mal jemand aus der Heimat in einem NBA-Finale?

Bei der Begrüßung von Nowitzki in seiner Heimatstadt Würzburg durch ich daher nicht fehlen. So traf ich mich mit einem Studienkollegen, um den 2,13m-Riesen an der Residenz mit 10.000 anderen Basketballfreaks zu bejubeln. Schnell wurde mir bewusst, dass es kaum einen Sportler auf diesem Planeten gibt, dem man einen Sieg mehr gönnt.

Sympathisch, bodenständig und menschlich – Dirk Nowitzki ist mein Held 2011! #vorbildlich

4. Tod von Steve Jobs

Ein anderer Held, der in diesem Jahr leider von uns ging, ist Steve Jobs. Unvergessen ist seine Rede vor den Absolventen der Stanford University, wo er jungen Erwachsenen über sein Leben erzählte und diesen mit „Stay hungry! Stay foolish!“ eine wichtige Lebensweisheit mit auf den Weg gab.

Ein Visionär, der aus den ausweglosesten Situationen heraus, unglaubliche Erfolgsgeschichten produzierte. Dem Kampf gegen den Krebs konnte er jedoch nicht standhalten. Trotzdem wird uns Steve Jobs immer in Erinnerung bleiben, als Motivationskünstler, Erfinder und auch als einfacher Mensch. Danke Steve! #prägend

5. Flut in Thailand

Neben Südafrika bzw. dem gesamten afrikanischen Kontinent schiele ich auch immer mit einem Auge auf Thailand, wo ich bisher zweimal traumhaft schöne Rucksacktouren verbringen durfte. Das „Land des Lächelns“ hatte mich bei beiden Trips verzaubert.

Daher war es für mich umso erschreckender, die Bilder der Überschwemmung in Bangkok anzuschauen. Wassermassen, gegen die niemand etwas machen konnte, hatten sowohl die thailändische Metropole als auch andere Städte in Besitz genommen. Ein Millionenschaden und viele Obdachlose als Folge der Katastrophe.

Doch was war oftmals in den Gesichtern der Betroffenen zu sehen: Ein Lächeln! #optimistisch

Ein tolles Video, das das gesamte Jahr nochmals Revue passieren lässt und mit meinem momentanen Ohrwurm “Sooner or Later” von Matt Kearney hinterlegt ist, darf an dieser Stelle natürlich nicht fehlen.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=SAIEamakLoY&w=560&h=315]

Betrachtet man die Punkte, die ich am Anfang dieses Beitrags gepostet habe, dann hat es den Anschein, dass 2011 aus meiner Perspektive gesehen, alles andere als rosig war. Das stimmt so allerdings nicht. Ganz im Gegenteil sogar, denn mein persönliches Jahr 2011 war einfach großartig.

Nicht nur, dass ich im vergangenen März mein Sportmanagement-Studium in Salzgitter erfolgreich abgeschlossen habe und mich seitdem stolz Diplom-Kaufmann nennen darf. Nach einer etwas längeren Bewerbungspause zu Hause, die ich mit meinen besten Freunden und jeder Menge Basketball spielen verbracht habe, durfte ich Anfang Oktober auch endlich ins Berufsleben einsteigen.

Dabei hat es mich, wie ihr bereits wisst, ins schöne Offenburg zur vioma GmbH verschlagen, wo ich momentan als Social Media Manager tätig bin. Überaus nette Kollegen und eine Menge Spaß bei der Arbeit haben es einem sehr leicht gemacht, vom heimischen Franken ins landschaftlich ebenso schöne Baden am Rande des Schwarzwalds zu übersiedeln.

Neben weiteren tollen Momenten, wie zum Beispiel der Teilnahme an den BMW X3 Games in Genf und einem Nachtreffen mit südafrikanischen Freunden in München, war für mich ein Ereignis ganz besonders wichtig: So wurde ich Anfang November zum zweiten Mal Onkel, was mich sehr stolz macht.

Natürlich hoffe ich, dass auch ihr glücklich und zufrieden auf das abgelaufene Jahr zurückblicken könnt. Auch wenn einen gewisse Schicksalsschläge oder berufliche Niederlagen zu Boden reißen, so ist es wichtig, immer wieder aufzustehen. Man muss da einfach irgendwie durch. Keep on going!

Bevor ich jetzt aber zum Moralapostel werde, möchte ich Euch allen ein wunderschönes, erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2012 wünschen!

Und vergesst nicht die Worte eines weisen Mannes, der einmal sagte: „Stay hungry! Stay foolish!“

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Daniel Schöberl administrator

1 Kommentar bisher

Sieben auf einen Streich: Jahresrückblick mal anders | DanielSchoeberl.comEingestellt am9:32 pm - Dez 27, 2013

[…] anders als bei meinen Rückblicken 2012 und 2011 möchte ich diesmal interaktive Grafiken, Bilder und Videos an Stelle von Worten sprechen lassen […]

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