Movember: Dabei sein ist alles

VonDaniel Schöberl

Movember: Dabei sein ist alles

Auf einem Barcamp vor knapp zwei Wochen machte ein äußerst lustiger und positiv verrückter Engländer einen Arbeitskollegen und mich auf den Movember aufmerksam. Für uns beide kein Neuland, mitgemacht hatten wir bisher allerdings noch nie, was sich in diesem Jahr aber definitv ändern wird.

Bei dem aus moustache und November zusammengesetzten Wort geht es um eine Fundraising-Aktion aus Australien, bei der sich Männer jährlich Schnurrbärte wachsen lassen, um auf die Gefahren von Prostata- und Hodenkrebs hinzuweisen und dafür Spenden zu sammeln. Sozusagen wie das von Lance Armstrong ins Leben gerufene Livestrong-Armband, nur noch ein bisschen cooler:

„Movembers Ziel ist es, der Gesundheit von Männern dauerhaft ein neues Gesicht zu geben und die aktuelle Denkart durch einen humorvollen Umgang mit einer ernsten Angelegenheit, umzukehren. Mit dem Schnurrbart als Katalysator, möchten wir Veränderung ermöglichen und Männern die Möglichkeit und das Selbstbewusstsein geben, offener über Ihre Gesundheit zu sprechen, zu lernen und aktiv zu werden.“ (Quelle: de.movember.com)

Mit movember.com besteht bereits die passende Plattform, bei der sich sowohl einzelne Personen als auch Teams anmelden können, um ihre Oberlippenbärte in Form von regelmäßigen Updates zu präsentieren und ordentlich Kohle einzusammeln. Dabei gibt es jedoch ganz klare Regeln für alle Teilnehmer, die es zu beachten gilt:

Die Regeln für den Movember

Neben den Mo Bros, also den männlichen Teilnehmern, haben auch Frauen die Möglichkeit beim Movember mitzumachen, wenn auch eher passiv, da deren Bartwuchs in der Regel stark begrenzt ist. Die so genannten Mo Sistas werden insbesondere dazu aufgefordert, reichlich Spenden zu generieren, Teams beizutreten und ordentlich die Werbetrommel für ihre männlichen Mitmenschen zu rühren. Dies ist auch das Mindeste, schließlich müssen die Männer dank dem nicht immer prächtig aussehenden Pornobalken im Gesicht ordentlich Spott und Gelächter hinnehmen.

Alles in allem liest sich der heutige Blogpost wie eine Werbeveranstaltung. Dies kann auch gerne so wahrgenommen werden, da noch mehr Leute am Movember teilnehmen sollten. Ich persönlich freue mich schon jetzt auf 30 witzige und mit peinlichen Momenten berührte Tage und hoffe, dass ich den ein oder anderen Euro einspielen kann. Wer meinen wuchernden Schnurrbart begutachten möchte und ein bisschen Kleingeld übrig hat, der sollte unbedingt auf den folgenden Button klicken:

support

Und während ihr euch noch Gedanken macht, auf welchen Netzwerken ihr meinen Beitrag teilt und wieviel Geld ihr spenden sollt, befinde ich mich bereits auf dem Weg ins Badezimmer, um jeden noch so kleinen Stoppel und Flaum aus meinem Gesicht zu entfernen. Der Startschuss ist gefallen: Es ist Movember!

Über den Autor

Daniel Schöberl administrator

2 Kommentare bisher

Endspurt & der Song zum Movember | DanielSchoeberl.comEingestellt am6:03 pm - Nov 25, 2013

[…] Movember ist mittlerweile ganze 24 Tage alt. Mir zeigt dieser durchaus kurze Lebensabschnitt auf, dass ich […]

Movember: Let´s grow a Mo!danielschoeberl.comEingestellt am11:27 am - Nov 1, 2014

[…] komme ich um eine Nassrasur nicht herum, nämlich am 1. November. Denn dann jährt sich mit dem Movember eine Fundraising-Aktion, die weltweit Beachtung findet und auf lustige Art und Weise Spenden […]

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