Ich weiß noch, wie ich meinen Blog danielschoeberl.com vor 16 (!) Jahren gegründet habe. Ich war fasziniert von digitalen Medien, vor allem sozialen Netzwerken wie StudiVZ, Facebook und Twitter. Instagram befand sich in den Startlöchern und von Snapchat oder TikTok war noch keine Rede.
Der Blog hier war es, den ich regelmäßig mit Inhalten fütterte. Einerseits, um mir ein Standing in der noch kleinen Welt der Blogger und Online-Marketing-Experten aufzubauen. Er war es aber auch, der mir zu meiner ersten Festanstellung nach dem Sportmanagement-Studium verhalf, denn ich konnte meine Expertise anhand meiner Artikel aufzeigen.
Content Creation, wie es mittlerweile so schön heißt, war noch etwas Besonderes. Das selbst geschriebene Wort stand stets im Vordergrund. Und heute? Heute ist alles etwas unruhiger.
Schaut man bei LinkedIn vorbei, findet man immer mehr Texte, die sich erstaunlich ähnlich lesen. Sie wirken wie geleckt und wahnsinnig unauthentisch. Und war es nicht genau diese Authentizität, die das Bloggen und soziale Netzwerke groß gemacht hat?
Ich merke, wie ich mich gerade beim Schreiben verliere – einfach großartig! Ich spüre auch eine gewisse Euphorie, denn viel zu lange stand diese Website, die mir viele Türen geöffnet und ein tolles Netzwerk in der Marketingbranche ermöglicht hat, still.
Auch ich habe mich etwas verloren, denn anstatt mich auf weniger Projekte zu konzentrieren, habe ich viele neue Website-Projekte gestartet. Ich habe den Trend der Nischenseiten (Anmerkung: erfolglos) mitgemacht, war vier Jahre als digitaler Nomade unterwegs, war ständig auf der Suche nach etwas Neuem – dieser einen Idee, die man einfach skalieren kann.
Einige dieser Ideen haben sich sogar durchgesetzt. Der Rucksackträger zum Beispiel ist mein absolutes Herzensprojekt. Er startete als Reiseblog und wuchs gemeinsam mit mir. Nun ist er einer der größten Outdoorblogs in Deutschland, auf dem ich meine Passion für die Bergwelt und den Sport teile. Zudem ist es mein Ziel, die Leser zu eigenen Abenteuern zu inspirieren.
Mit plusonelike habe ich mich vor zehn Jahren selbstständig gemacht, um meine Kunden im digitalen Sportmarketing zu unterstützen. Genau das mache ich auch heute noch, worauf ich sehr stolz bin. Doch statt eine weitere Website, einen Newsletter und zusätzliche Kanäle zu pflegen, bündele ich mein Sportmarketing-Angebot künftig wieder hier.
Diese Website soll das Fundament meiner Projekte sein, also wieder alles zurück zum Anfang. Daher werden potenzielle Kunden aus dem digitalen Sportmarketing künftig hier landen. Damit sie wissen, mit wem sie es zu tun haben, werden auch meine anderen Eckpfeiler, also der Rucksackträger und der Podcast „Rucksack trifft Rad„, prominent dargestellt.
Wer mit mir arbeiten will oder mich kennenlernen möchte, findet hier alle Informationen. Und diesen Blog hier nutze ich so, wie ich ihn schon vor 16 Jahren genutzt habe: um Gedanken, Neuigkeiten und Inspirationen zu teilen. Persönlich geschrieben, mit meiner eigenen Stimme.
Es fühlt sich großartig an, wieder hier zu sein. Dir wünsche ich viel Spaß beim Durchscrollen!