„Ja, is‘ denn heut‘ scho‘ Weihnachten?“ Diese Worte sagte einst Franz Beckenbauer in einem Werbespot eines bekannten Mobilfunknetzbetreibers, der im Fernsehen rauf und runter lief. Irgendwie erinnerte ich mich genau an diese Worte, als ich ein an mich adressiertes Paket öffnete, welches mich vor ein paar Tagen erreichte.
Als eine der wenigen Parteien in Deutschland beginnt die SPD sich gezielt dem Thema der Digitalisierung zu widmen. So gehe es den Sozialdemokraten um die „soziale und gerechte Gestaltung der Digitalisierung“. Ferner spiele es für die Partei um Chef Sigmar Gabriel eine bedeutende Rolle, das „Digitale politisch zu machen“.
Wer mein Blog schon länger verfolgt, an dem wird nicht spurlos vorüber gegangen sein, dass ich eine gewisse Affinität zum Backpacking beziehungsweise Reisen im Allgemeinen habe, ganz zu schweigen von der Passion Social Media. Da liegt es nahe, dass mich das Thema Digitales Nomadentum ebenfalls längst in seinen Klauen gefangen hält.
In einem vergangenen Blogpost hatte ich bereits angekündigt, meinem Blog danielschoeberl.com ein neues Gesicht zu verpassen, wenn es denn die Zeit erlauben würde. Genau da lag das Problem, aber ich habe es dennoch geschafft mir ein bisschen Freiraum zu schaffen, weil ich einfach tierische Lust auf einen Tapetenwechsel hatte.
Nicht etwa hinsichtlich des Designs, das nun zwar etwas heller erscheint, weiterhin aber absolut unspektakulär bleibt. Vielmehr soll der Fokus, wie bisher auch, auf die inhaltliche Ebene gelegt werden, so wie es sich für ein Blog eben gehört.
Mehr als vier Wochen war es sehr still auf danielschoeberl.com. Das lag unter anderem an der Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien, denn genau dort habe ich den vergangenen Monat verbracht. Eine wahrhaft schöne Zeit, die nicht nur mit dem WM-Titel gekrönt wurde, sondern mir auch einige neue Erfahrungen eingebracht hat, davon durchweg positive, die ich auf meinem Reiseblog rucksacktraeger.com festgehalten habe.
In den vergangenen Wochen war ich nicht gerade fleißig, was meine Blogaktivität betrifft. Dies lag nicht nur an der fehlenden Zeit durch meinen analogen Umzug und das Starten eines neuen Blogprojektes, welches Ende Juli an den Start gehen wird. Vielmehr bestimmten diverse Vorbereitungen für einen ganz besonderen Trip meine freie Zeit, nämlich die Planung für meine nächste Rucksacktour.
Es ist die Woche der Umzüge. Nicht nur, dass ich mich dazu entschlossen habe, die Wohnung im analogen Leben zu wechseln und wie zu alten Studienzeiten erneut ins WG-Leben einzutauchen. Auch digital habe ich, oder vielmehr mein Blog, ein neues zu Hause gefunden.
Während ich am Flughafen sitze und die ersten Zeilen meines Resümees zur diesjährigen re:publica tippe, werden just in diesem Moment die letzten Worte der Veranstalter und Gründer Johnny und Tanja Häusler, Andreas Gebhard sowie Markus Beckedahl gesprochen. Andere bereiten sich bereits auf die bevorstehende und sicherlich wieder legendär werdende Abschlussparty vor. Ich jedoch befinde mich am Flughafen Tegel und blicke trotz meines früheren Abgangs mit einem Lächeln im Gesicht auf drei wunderbare Tage zurück.
Ich habe mir ein Tablet gekauft. Nicht etwa aus Bequemlichkeit, sondern vielmehr als nützliches Reiseutensil, schließlich werde ich mir in gut 40 Tagen eine kleine Auszeit gönnen. Das Ziel wird für einen Monat lang das fünftgrößte Land der Erde sein, nämlich Brasilien. Und damit alle Welt weiß, was ich in Südamerika treibe, werde ich mein Reiseblog endlich mal wieder mit Inhalten füllen. weiterlesen
„Noch ist das zeitweilige selbstbestimmte Arbeiten aus und Leben in fernen Ländern ein Privileg weniger.“ Hierbei handelt es sich um ein Zitat aus einem Blogbeitrag von Martin Weigert, welcher im Allgemeinen das Leben als digitaler Nomade beschreibt. Gemeint ist damit die Profession für selbstständige Unabhängige, um die Definition auf zwei Worte zu beschränken, ohne weiter auf den Inhalt des Beitrags selbst eingehen zu wollen.