Archiv der Kategorie: %s viral

VonDaniel Schöberl

Kreativ gekündigt via YouTube

Was digitales Marketing und die Schnelligkeit viraler Kracher betrifft, so sind große Online-Magazine meist die letzten, die davon Wind bekommen. Anders gestern, denn dank stern.de wurde ich auf ein Video aufmerksam, das seit dem 28. September bereits mehr als 11 Millionen Klicks hat. Grund genug für mich auch nach zahlreichen Publikationen anderer Medien meinen eigenen Beitrag zum aktuell wohl erfolgreichsten Viral zu veröffentlichen. weiterlesen

VonDaniel Schöberl

#LetsEatTogether: Coca-Cola ruft zu Tisch

Coca-Cola ist der Meinung, dass ein gemeinsames Frühstück, Mittag- oder Abendessen eine der Quellen für das Glück auf dieser Welt ist. Dies ist zugegebenermaßen ein etwas verwirrender Einstieg in den heutigen Blogpost. Allerdings scheint es dem berühmten Softdrinkhersteller sehr am Herzen zu liegen, Menschen dazu zu bewegen, zukünftig wieder gemeinsam ihre Mahlzeiten zu sich nehmen. weiterlesen

VonDaniel Schöberl

Adolf sorgt für Diskussionsstoff

Seit einigen Tagen wird in den Medien über einen Werbespot diskutiert, der eigentlich gar keiner ist. So produzierten die Filmdiplomanden Tobias Haase, Jan Mettler und Lydia Lohse von der Filmakademie Baden-Württemberg ein ziemlich geniales Video, bei dem man sich nicht wirklich traut dieses öffentlich als solches zu titulieren.

Der Grund dafür ist, dass der Protagonist niemand anderes als das der kleine Junge Adolf Hitler ist, der im umstrittenen Spot von einem Mercedes überrollt wird, frei nach dem Claim „Erkennt Gefahren bevor sie entstehen“. An und für sich eine starke Idee der Studenten, welche im Video indirekt Werbung für die Bremstechnologie eines Autos macht und das auch überaus erfolgreich. weiterlesen

VonDaniel Schöberl

Gelungene Shitstorms mit Kinderbriefen

Als ich gestern meinen Briefkasten öffnete, fand ich einen roten Briefumschlag mit einer nicht allzu leicht lesbaren Beschriftung. Bei genauerem Hinsehen wurde mir dann klar, dass die Adressdaten von einem Kind aufgeschrieben wurden. Und zwar von meiner 5-jährigen Nichte. weiterlesen

VonDaniel Schöberl

#CreativeDays: Lausbubenstreich mit Photoshop

Ein Designer, der sich bestens mit Photoshop auskennt, eine gelungene Tarnung in Form eines alten Lieferwagens und eine Menge versteckter Kameras. Mehr wird nicht benötigt, um einige Passanten ordentlich hinters Licht zu führen.

Unter dem Titel „Street Retouch Prank“ zieht seit 7. Juni ein Video seine Kreise, welches es dank der oben genannten Zutaten geschafft hat, innerhalb von weniger als einem Monat starke 16 Millionen Views auf YouTube zu erreichen. Den künstlerischen Part übernahm hierbei der schwedische Photoshop-Popstar Erik Johansson. weiterlesen

VonDaniel Schöberl

#fitchthehomeless – Obdachlose profitieren von Shitstorm

Wut- oder Empörungswelle – mit diesen Worten könnte man den Begriff Shitstorm durchaus ins Deutsche übersetzen, wenn auch nicht wortwörtlich. Eine bekannte Marke, die sich seit kurzem etwas detaillierter mit dem Vokabular befassen muss, ist Abercrombie & Fitch. weiterlesen

VonDaniel Schöberl

Pepsi-Viral mit Jeff Gordon und dem Chevrolet Camaro

Dass gute Virals selten sind und deren Erfolg nahezu unvorhersehbar ist, ist allgemein bekannt. Ein Unternehmen, das es geschafft hat ein solches zu produzieren, ist der US-amerikanische Getränkeriese Pepsi. Als Zutaten für die virale Kampagne hat es sich lediglich an einem Chevrolet Camaro und einem gewissen Jeff Gordon bedient. weiterlesen

VonDaniel Schöberl

Im Nu zum Chartstürmer bei 10000 Flies

Sofern es die Zeit erlaubt, schaue ich mir montags in der Regel via Google+ Hangout bzw. YouTube das Digitale Quartett an. Dies ist eine gesellige Diskussionsrunde, welche die Netzpolitik, digitale Trends und diverse Aufreger aus dem World Wide Web innerhalb einer Stunde genauer unter die Lupe nimmt.

Das Thema am vergangenen Montag lautete „Nischen im Internet“. Einer der Gäste des Quartetts, das aus sechs Leuten (?) bestand, war Jens Schröder von 10000Flies.de, den ich bis dato genauso gut kannte wie die besagte Internetpräsenz, nämlich gar nicht.

Was ist 10000 Flies?

10000 Flies ist eine Plattform, die täglich Charts von Beiträgen aus deutschsprachigen Medien auflistet, welche außerordentlich gut in den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Google+ angekommen sind. Frei nach dem Motto „10.000 Fliegen können nicht lügen“ werden somit die qualitativ hochwertigsten Themen und Artikel, gemessen nach deren Viralität, anhand einer Tabelle dargestellt.

Für mich war der Beitrag über die News-Charts von enormem Interesse, da ich an eben diesem Montag zufälligerweise einen neuen Besucherrekord auf meinem Blog verzeichnen konnte. Schuld daran war nicht nur die Deutsche Bahn, die mich indirekt zum Schreiben des Artikels Ein Liebesbrief an die Deutsche Bahn gezwungen hatte. Auch dem Magazin CHIP Online gebührt besonderer Dank, da dessen Mitarbeiter meinen Blogpost auf Facebook und Google+ verlinkten und somit zum bedeutendsten Multiplikator für meine 23.522 Besucher und 31.598 Aufrufe avancierten.

Gut ausgebautes Netzwerk ist (nicht) wichtig

Die Diskussionen im Digitalen Quartett, insbesondere über 10000 Flies, hätten für mich daher nicht aktueller sein können. Die im Hangout angesprochene These, dass man sich nur durch ein gut ausgebautes Netzwerk in die Top 50 der Hitliste schleichen kann, konnte ich durch mein Beispiel glücklicherweise schnell widerlegen.

Zwar bin ich mit meinem aufgebauten Netzwerk äußerst zufrieden, doch über jeweils 5.000 Follower auf Twitter und Google+ und einer Fanbasis mit mehr als 30.000 Personen verfüge ich nun mal nicht. Dennoch fand ich meinen Beitrag heute Nachmittag auf einem hervorragenden sechsten Platz bei den Tagescharts vom 24.01.2013.

via 10000flies.de

via 10000flies.de

In den Flies-Charts der vergangenen Woche ist mein Blogpost über das Beschwerdemanagement der Deutschen Bahn ebenfalls auf einem grandiosen 17. Platz gelandet. Auch dieses Ergebnis zauberte mir ein unübersehbar fettes Grinsen in mein Gesicht und macht mich auch ein wenig stolz, nicht zuletzt wegen der insgesamt 4.812 Shares.

Auch wenn die Kurve meiner Besucheranzahlen nun langsam wieder nach unten geht, so bin ich sehr froh darüber, Teil eines gelungenen viralen Effekts gewesen zu sein. Es motiviert mich nur noch mehr, auch in Zukunft weiterhin fleißig in die Tasten zu hauen. Und wer weiß, vielleicht taucht irgendwann mal wieder ein Beitrag von mir bei 10000 Flies auf.

VonDaniel Schöberl

John Lajoie: Erfolgreich, witzig & ebenso geschmacklos

Der Name John Lajoie ist sicherlich nicht allzu vielen ein Begriff. Die Videos, die der Komiker und Rapper veröffentlicht hat allerdings schon. Denn YouTube machte den lustig schweinischen Kanadier mit veröffentlichten Songs wie „Show me your Genitals“ und „I Kill People“ zu einem wahren Superstar.

Warum ich über eine Person schreibe, deren Texte alles andere als jugendfrei sind, liegt nicht nur daran, dass die Videos eine außerordentlich hohe Viralität aufweisen. Ich muss gestehen, dass die Hits während meines Studiums vor allem zu später Stunde auf diversen Wohnheim-Partys äußerst beliebt waren. weiterlesen

VonDaniel Schöberl

Patrice Wilson produziert gesungene Shitstorms

Vor knapp einem Jahr hatte ich einen Artikel über das Geheimnis erfolgreicher Videos veröffentlicht. Dabei stellte ich fest, dass es leider kein Patentrezept zum Erreichen eines möglichst hohen viralen Effekts gibt. Eine große Rolle für den Erfolg eines Videos scheinen aber definitiv folgende Aspekte zu spielen:

  • Entertainmentfaktor
  • verrücktes Konzept
  • ungewöhnliche Idee
  • Interaktionspotenzial
  • klare Botschaft weiterlesen